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Ist Shellac schädlich?


 

Lange haltbar, kratz – und stoßfest – Shellac ist bekannt für seine Robustheit und deswegen besonders beliebt in Nagelstudios weltweit.

Doch neben den Vorteilen gibt es auch immer wieder kritische Stimmen die sagen, Shellac sei schädlich. Ist das wirklich so?

Viele Maniküreliebhaberinnen sind deshalb verunsichert. Wir klären auf.


Vielfach heißt es, dass Shellac schädliche Inhaltsstoffe oder Substanzen hat. Dieser ursprüngliche Schellack wird aber tatsächlich aus den Ausscheidungen der Lackschildlaus gewonnen.

Im Nagellack, den wir kennen, ist dieser Shellack allerdings nicht enthalten. Die Bezeichnung „Shellac“ ist eine reine Marketingstrategie und präsentiert den Markennamen Shellac. Die richtigen chemischen Bestandteile von Shellac in Nagelstudios sind hauptsächlich Acryl und Cellulosenitrat. Zudem sind im Lack sogenannte Photoinitiatoren enthalten. Treffen diese auf UV-Licht, härten sie aus. So entsteht die Robustheit des Shellacs.


Viele behaupten, Shellac sei wegen seiner Inhaltsstoffe oder seiner Auftragungsart schädlich. Dem ist allerdings nicht so. Denn anders als Gel- oder Acrylnägel muss Shellac nicht von den Nägeln mittels Feile entfernt werden. Dadurch kann eine mechanische Schädigung des Nagels bei richtiger Anwendung ausgeschlossen werden. Um den Lack wieder loszuwerden, müssen die Nägel mehrere Minuten in Aceton getunkt werden. Für gepflegte und gesunde Nägel stellt das kein Problem dar. Wer aber zu brüchigen, anfälligen Nägeln und gereizter Nagelhaut neigt, sollte sich vor der Behandlung im Nagelstudio informieren. Das Fachpersonal kann dann entscheiden, ob eine Shellacbehandlung durchgeführt werden kann. Aceton als Nagellackentferner hat einen sehr trocknenden Charakter. D.h. es entzieht den Nägeln und der Nagelhaut Feuchtigkeit und Fett wodurch die Nägel nur noch trockener werden.


Der Lack bei einer Shellac Maniküre wird in vier Schichten aufgetragen, die jeweils unter UV-Licht aushärten. Bei den vier Schichten handelt es sich um Unterlack, zwei Schichten Farbe und eine Schicht Versiegelung. An der Luft würde der UV-Lack nicht trocknen. Immer öfters hört man jedoch, dass der Shellac krebserregend sein soll. Hier geht es gar nicht um den Lack an sich, sondern um die UV-Geräte, welche den Shellac aushärten. Dass UV-Strahlung das Risiko von Krebs erhöht ist nicht Neues. Es geht immer um die Menge der Strahlung. Sich zu Sonnen ohne ausreichend Sonnenschutz erhöht ja auch das Risiko an Hautkrebs. Um eine Schädigung entgegen zu wirken kann man die Nägel vorher mit UV-Schutz vorbereiten.


Im Großen und Ganzen ist Shellac, der im Vergleich zu beispielsweise Gelnägeln ohne ein Aufrauen des Nagelbettes auskommt, eine wesentlich schonendere Variante ist. Wer gesunde, feste Nägel und ein starkes Nagelbett hat, muss sich keine Gedanken machen. Lediglich für brüchige Nägel und gereizte Haut sind Shellacbehandlungen nicht unbedingt zu empfehlen. Denn sowohl die Inhaltsstoffe wie Acryl oder Aceton und das UV-Licht können zusätzlich reizen.


Lass dich doch gerne bei uns vor Ort über eine mögliche Shellacbehandlung oder Alternative beraten!




 

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