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Acryl- vs. Gelnägel

Zum gepflegten Erscheinungsbild gehören schön-lackierte Hände natürlich dazu.

Denn auf die Fingernägel fällt oft der erste – oder auch zweite Blick – des Gegenübers. Doch viele Frauen haben statt starken, glänzenden Nägeln eher brüchige und schwache Nagelkonsistenzen. Diese können zum Einen auf mangelhafte Ernährung und fehlende Mineralstoffe zurückführen sein. Zum Anderen spielen aber auch die Gene eine entscheidende Rolle.

Wer schon alles für schöne Nägel versucht hat und dennoch erfolglos bleibt, sollte sich Gedanken über künstliche Nägel machen. Diese schützen den Naturnagel und sehen optisch elegant und gepflegt aus.


Die beiden meist genutzten Techniken Acryl und Gelnägel möchten wir Euch im folgenden gerne vorstellen.


Eine Übereinstimmung gleich zu Beginn – chemisch gesehen bestehen beide Nageltechniken aus Acryl. Worin die Unterschiede beider liegen, dazu nun mehr.


Gelnägel sind grundlegend einfacher in der Anwendung


Das Gelnägel einfacher aufzutragen sind, liegt unter anderem daran, dass die Technik der Gelnägel schon länger existiert als die der Acrylnägel.

Will man sich selbst eine Maniküre machen, eignet sich deshalb die Geltechnik besser.


Wie funktioniert das Auftragen:

  1. Zunächst wird der Naturnagel mit einer Feile aufgeraut, damit das aufzutragende Gel besser haftet. Mit dem Aufrauen werden die natürlichen Öle des Nagels entfernt. Werden diese vorab nicht weggenommen, wird die Haftung des Gels verhindert.

  2. Anschließend wird die Modelliermasse aufgetragen. Diese wird bei den Gelnägeln bereits fertig gemischt bereitgestellt.

  3. Nach dem Auftragen härten die Nägel unter einem UV-Lichthärtungsgerät aus. Der fertige Nagel ist weicher als ein Acrylnagel.


Die Entfernung des Gels erfolgt mittels Feile oder Fräser. Der Gelbelag muss so vom echten Nagel abgeschliffen werden. Dabei besteht immer die Gefahr, auch dünne Schichten des Naturnagels abzuschleifen. Eine alternative Möglichkeit dazu wäre es, die Nägel wochenweise vorne zu kürzen und dann Stück für Stück herauswachsen zu lassen.


Ein Nachteil von Gelnägeln ist, dass sie recht dick sind. So kann beim Herauswachsen eine Stufe zwischen Naturnagel und Gelbelag entstehen, welcher unschön aussieht. Lässt man sie herauswachsen, so wird mit der Zeit eine Stufe zwischen deinem Naturnagel und dem Kunstnagel sichtbar.



Acrylnägel als widerstandsfähige Alternative


Die zweite Variante mit Acrylnägel ist vor allem für Jemanden mit sehr brüchige Nägel oder schwachen Nägeln geeignet, da das Acryl härter ist als Gel.


Allerdings handelt es sich bei Acryl nicht wie beim Gel um ein Fertigprodukt und erfordert daher eine Menge an Erfahrung und Wissen. Deshalb empfehlen wir Acrylnägel immer in einem professionellen Nagelstudio machen zu lassen.


Wie funktioniert das Auftragen:

  1. Aus Acrylpulver und der Flüssigkeit wird die Nagelbeschichtung angemischt.

  2. Diese Masse muss dann zügig auf die Nägel aufgetragen werden. Denn im Gegensatz zu Gelnägel benötigen Acrylnägeln nach dem Auftragen keine UV-Lampe. Sie trocknen Schritt für Schritt an der Luft. Oftmals empfinden einige den Geruch des Acryls als störend.


Das Entfernen der Acrylnägel kann einfach mittels Aceton leicht erfolgen. Ein aufwendiges Feilen ist hier somit nicht nötig.


Fazit

Im Großen und Ganzen sind beide Techniken relativ ähnlich. Die grundlegenden Unterschiede liegen im Aushärten und Entfernen. Für Gel benötigt man eine spezielle UV-Lampe. Acryl wird nach einiger Zeit selbst an der Luft hart.

Das Entfernen geht bei Acrylnägel schonender und schneller mithilfe von Aceton. Beim Gel kann das Entfernen mit der Feile aufwendiger und für den Naturnagel belastender sein, da die Gefahr besteht diesen mit Abzuschleifen.

Gelnägel halten 3-4 Wochen. Acrylnägel halten 4-5 Wochen.


Gel Acryl

+ leichte Verarbeitung + widerstandsfähiger

+ geruchsarm + einfache Entfernung

- muss abgefeilt werden + dünnere Modellierung möglich

- nicht so stabil - unangehmer Geruch

- etwas dicker - aufwendiger

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